Elefantenrüssel Nebel

300 Minuten Belichtungszeit innerhalb von 3 Nächten Mitte Juni stecken in diesem Bild. Nahaufnahme vom Rüssel mit dem RC 8″ Teleskop und 1088mm Brennweite.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // TS-Optics RC 8″ mit Reducer // Touptek 533 // Askar ColorMagic DuoNarrowBand Filter

Elefantenrüsselnebel

Mir glaubt immer niemand wenn ich sage, zwischen Vollmond und klaren Nächten besteht ein Zusammenhang. Und wieder war es klar bei Vollmond, sehr ärgerlich! Aber man muss die Nächte nutzen. Darum habe ich einen alten Bekannten aufs Korn genommen. IC1396 oder auch bekannt unter dem Synonym „Elephants Trunk“.
Der Elefantenrüssel ist nicht zu übersehen.
Ich habe 34 Minuten gutes HAlpha Material aus 2021 dazu gemischt. 210 Minuten sind aktuell aus eben dieser einen Vollmond Nacht.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Hutech IDAS NBZ UHS

Barnard 152 & LBN550

Kurz vor Vollmond wollte ichs wissen. Mein LDN1355 Projekt hab ich hinten angestellt und ich wollte einfach mal testen was an Dunkelnebel bei recht hellem Mondlicht möglich ist. Zugegeben habe ich Richtung Norden fotografiert während der Mond im Süden stand. Aber immerhin.
Am Ende waren es 210 Minuten Belichtungszeit. Und ich muss ehrlich zugeben, auch wenn mehr möglich wäre, ich bin erstmal zufrieden.

LBN550 liegt im Sternbild Kepheus, eines meiner Lieblingssternbilder aufgrund der vielen vielen Dunkelnebel!

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph (620mm Brennweite) // ZWO ASI2600MC Pro // Baader Klarglas Filter
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Messier 101 mit Supernova

Da alle davon reden, schauen wir uns die Supernova auch einmal an. Links das Bild von vor ein paar Wochen, rechts mit Supernova (roter Kreis!). Wers nicht weiß, könnte hier einen hellen Stern vermuten.
Randinfo: Im linken Bild stecken ca 6 Stunden Belichtungszeit (bei annähernd Vollmond). Im rechten Bild eine knappe Stunde (ohne Mondphase)

Dunkelnebel, die Nachbarn von Sadr

γ Cygni (Gamma Cygni) ist ein Stern im Sternbild Schwan. Der Stern ist auch unter seinem Eigennamen Sadr bekannt (Namensvarianten: Sadir, Sador, Sadr el dedschadsche). Gamma Cygni gehört der Spektralklasse F8 an und hat eine scheinbare Helligkeit von 2,2 mag, womit er zu den 100 hellsten Sternen am Nachthimmel gehört. Seine Entfernung beträgt ca. 1800 Lichtjahre.
Im Bild stecken nur 150 Minuten Belichtungszeit. Es war recht windig gestern Nacht und somit musste einiges aussortiert werden.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph (620mm Brennweite) // ZWO ASI2600MC Pro // Baader Klarglas Filter

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SH2-129 und OU 4 – The Flying Bat & Giant Squid Nebula

Gleich vorweg, der rötliche HAlpha Nebel der die Fledermaus darstellen soll ist viel zu groß für 620mm Brennweite Deswegen lässt sich die flying bat nur erahnung. Aufgenommen mit dem Hutech IDAS NBZ UHC Duo-Schmalbandfilter in rund 8 Stunden und nochmal läppische 13 Minuten für die Sternfarben.
Das Wetter ist immernoch sehr durchwachsen und lässt (grade jetzt im Sommer) keine langen Belichtungszeiten zu. Deswegen hab ich für die Sternfarben auch nur eine mini Wolkenlücke Zeit gehabt. Bis der blaue Nebel so deutlich erscheint wie auf dem Bild, braucht es seine Zeit. Dem Objekt würden mind die doppelte Belichtungszeit gut stehen.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Hutech IDAS NBZ UHS + Baader Klarglas

Messier 101 – die Feuerrad-Galaxie

Hier mal ein Beispiel wie es am Besten nicht laufen sollte. Im Bild stecken rund 100 Minuten mit dem HAlpha Filter und 4,5 Stunden mit dem Klarglasfilter. Der Knackpunkt ist, dass die Aufnahmen bei herrlichem Mondschein aufgenommen wurden. Dementsprechend das Ergebnis.
An einen hellen Himmel muss ich mich wohl in den nächsten Jahren gewöhnen, da unsere Stadt die Neubausiedlung aus dem Boden stampft. Ich frage mich, wann dieser Wahnsinn endlich mal aufhört. Und das meine ich nicht nur im Sinne der Astrofotografie.

Messier 101 (auch als NGC 5457, Pinwheel-Galaxie oder Feuerrad-Galaxie bezeichnet) ist eine Spiralgalaxie mit den Abmessungen 28,8′ × 26,9′ und der scheinbaren Helligkeit von 7,5 mag im Sternbild Großer Bär. Ihre Entfernung beträgt rund 21 Millionen Lichtjahre, ihr Durchmesser 170.000 Lj.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // TS-Optics RC 8″ mit Reducer // Touptek 533 // Askar ColorMagic DuoNarrowBand Filter und Klarglasfilter von Baader
M101 Heiner Weiss Astrofotografie

Markarjansche Kette

Neuberbeitung der Daten aus März 2022. Es sind insgesamt 8,1 Stunden aus zwei Nächten.

Die Markarjansche Kette ist eine Ansammlung von Galaxien im Virgo-Haufen, die die Form einer leicht gekrümmten Kurve hat. Sie ist nach dem Astrophysiker Benjamin Markarjan benannt, der sie in den 1970er Jahren intensiv beobachtete.

Zur Markarjanschen Kette im engeren Sinne gehören die Galaxien M 84 (NGC 4374), M 86 (NGC 4406), NGC 4435, NGC 4438, NGC 4461, NGC 4473 und NGC 4477. Von manchen Autoren werden auch weitere Galaxien wie NGC 4458 dazugerechnet.

Außer NGC 4406, die sich der Erde mit einer Radialgeschwindigkeit von etwa 244 Kilometer/Sekunde nähert, entfernen sich die anderen Galaxien mit Geschwindigkeit von 70 bis 2200 Kilometer/Sekunde von der Erde.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph (620mm Brennweite) // ZWO ASI2600MC Pro // Baader Klarglas Filter
Markarjansche Kette Heiner Weiss Astrofotografie

Messier 42 – der große Orionnebel

In dieser Version habe ich versucht, speziell den sehr hellen Kern des Orionnebels abzulichten. Insgesamt nur ca 30 Minuten Belichtungszeit.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // TS-Optics RC 8″ mit Reducer // Touptek 533 // ohne Filter
Messier 42 Orionnebel Kern Heiner Weiss Astrofotografie

NGC1333 – der Embryo Nebel

In diesem Bild stecken rund 6,5 Stunden Belichtungszeit. Vieles musste ich aufgrund durchziehender Wolken oder Störlicht in Form von Mond oder Himmelsaufhellung im Westen (Burglengenfeld) verwerfen. Hier würde sich sicher auch ein Widefield gut machen. Genug intergallaktischer Dreck fliegt drum herum 🙂 
NGC 1333
 bezeichnet im New General Catalogue einen Reflexionsnebel im Sternbild Perseus. Er besitzt eine scheinbare Helligkeit von 5,60 mag, eine Winkelausdehnung von circa 6′ × 3′ und liegt etwa 1000 Lichtjahre von uns entfernt. Es handelt sich um ein riesiges Sternentstehungsgebiet mit jungen, weniger als eine Million Jahre alten Sternen, deren Entwicklung neuerdings auch mit dem Spitzer-Weltraumteleskops der NASA untersucht wird. Unter anderem befindet sich die IRAS-4-Region mit mehreren Protosternen in diesem Nebel. Eduard Schönfeld entdeckte den Nebel am 31. Dezember 1855

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph (620mm Brennweite) // ZWO ASI2600MC Pro // Baader Klarglas Filter
NGC1333 Heiner Weiss Astro Photography

SH2-263 und vdB 38

SH2-263 und vdB38 (der Dunkelnebel) liegen ein wenig nördlich oberhalb des Orion. Hier mit 4,6 Stunden Belichtungszeit, aufgenommen in drei Nächten kurz nach Vollmond.
Edit: Die Freude ist groß, mein Bild wurde vor ein paar Tagen auf Astrobin.com zum Top Pick gewählt!

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph (620mm Brennweite) // ZWO ASI2600MC Pro // Baader Klarglas Filter

Messier 81 (Bodes Galaxie) und M82 (Zigarrengalaxie)

Gestern habe ich die restliche Nacht genutzt um M81 und M82 weiter zu belichten. Rechts oben im Bild befindet sich die Garland Galaxie. Insgesamt stecken nun 8,6 Stunden im Bild.

Das hübsche Galaxienpaar Messier 81 (NGC 3031) und Messier 82 (NGC 3034) im Sternbild Großer Bär gehören sicher zu den großen Deep-Sky-Highlights des Nordhimmels. Die Galaxien können von unseren Breiten aus das ganze Jahr beobachtet werden, weil das Sternenmuster des Großen Wagens in unseren Breiten nie unter dem Horizont verschwindet.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph (620mm Brennweite) // ZWO ASI2600MC Pro // Baader Klarglas Filter

Härtetest bei Vollmond – M57 Ringnebel und IC1296 – M97 – M92 – M13 – Pferdekopfnebel – Irisnebel

Wie schon beim letzten Blogeintrag geschrieben, bevor ich gar nichts aufnehme, belichte ich auch bei Vollmond. Ohne Filter ist das nicht die beste Idee und dementsprechend sehen die Rohdaten auch aus. Belichtet wurden die Bilder am 06.02. und 07.02.2023. Dennoch bin ich überrascht was sich aus so einem schlechten Rohmaterial herausholen lässt. Ich hoffe diese Objekte dann auch mal bei weniger Mond aufnehmen zu können. Seit Jahren versuche ich ein Mosaik der Orion Gegend zu belichten, die letzten Winter haben es aber nicht gut mit uns Astrofotografen gemeint. Hier eine Reihe von Bildern, teil recht kurz belichtet. Ich schreibe den Namen diesmal unters jeweilige Objekt und verlinke zu Wikipedia.
Die relativ kurzen Belichtungszeiten von Messier 92 und Messier 13 ergeben sich daraus, dass ich die Objekte für die Nacht programmiere und diese selbstständig angefahren werden. M57 ist für mich erst ab 3_30 Uhr sichtbar, wobei der Pferdekopfnebel um 0 Uhr bereits hinter den Nachbarshäusern verschwindet. Die Überbrückungszeit habe ich dann mit M92, M13 und Irisnebel gefüllt.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // TS-Optics RC 8″ mit Reducer // Touptek 533 // ohne Filter

Pferdekopfnebel (160 Minuten Belichtungszeit)

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Messier 1 – der Krebsnebel

Bei Vollmond aufnehmen ist besser als gar nicht aufnehmen. So habe ich gestern 96x 120sek (3,2 Stunden) mit dem Askar Duo Schmalband Filter und heute 38 Minuten ohne Filter für die Sternfarben aufgenommen.
Der Krebsnebel (seltener Krabbennebel, früher auch Crab-Nebel von englisch Crab Nebula, katalogisiert als M 1 und NGC 1952) im Sternbild Stier ist der Überrest der im Jahr 1054 beobachteten Supernova, in dem sich ein Pulsarwind-Nebel gebildet hat. Er befindet sich im Perseus-Arm der Milchstraße und ist etwa 2000 Parsec von der Erde entfernt.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // TS-Optics RC 8″ mit Reducer // Touptek 533 // RGB Sterne ohne Filter / Nebel mit Askar Colour Magic 6 Nm Duoschmalband Filter