NGC 7497 und das ganze Drumherum

NGC 7497 ist eine Balken-Spiralgalaxie vom Hubble-Typ SBc im Sternbild Pegasus am Nordsternhimmel. Sie ist schätzungsweise 84 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt und hat einen Durchmesser von etwa 100.000 Lichtjahren. Aufgrund der Entfernung ist das Objekt (das kleine Ding in der Mitte des Bildes) eher was für längere Brennweiten ab 1000mm oder etwas kleinere Sensoren. Ich habe es dennoch versucht und die staubige Gegend um diese Galaxie einfangen wollen.
Die Bearbeitung stellte sich als recht schwierig raus, ich vermute 98 Minuten Belichtungszeit sind noch zu wenig.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Baader IR/UV Cut Filter

NGC7497 2021

Der erste Orionnebel der Saison

Mit einer neuen Taukappenheizung startete die Nacht und endete eher desaströs. Am Ende blieben von den Messier 42 Aufnahmen nur 52x 60 Sekunden übrig, die man mit viel gutem Willen und beiden Augen zugedrückt verarbeiten konnte. Grund war, dass die Tauheizung einen sehr sensiblen Stromanschluß hat, was Wackler betrifft. Diese geht wohl zurück.
Aber der Winter fängt ja jetzt erst an. Mal sehn wie oft sich die Gelegenheit bietet dieses Schmuckstück am südlichen Sternenhimmel abzulichten. Vor allem die Dunkelwolken könnten noch ein paar Stunden Belichtungszeit vertragen.

Der Orionnebel (Katalogbezeichnung M 42 oder NGC 1976) ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Durch die große scheinbare Helligkeit seines Zentrums oberhalb der 4. Magnitude ist der Nebel mit bloßem Auge als Teil des Schwertes des Orions südlich der drei Sterne des Oriongürtels gut sichtbar. Er besitzt eine Winkelausdehnung von etwa einem Grad.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Baader IR/UV Cut Filter

Orion M42 2021

Blasennebel – NGC 7635 – die Dritte

Da habe ich es dann noch zeitig geschafft nachzulegen. In der Nacht vom 01.10.2021 lies ich das Equipment durchlaufen. Nach aussortieren blieben dann 306 Minuten über. Zusammen mit den Aufnahmen vom 25.09. sind es dann 375 Minuten, sprich insgesamt etwas über 6 Stunden. Denke die Aufnahme kann sich sehen lassen. Die Farben habe ich diesmal auch nicht so übertrieben gewählt. Wobei ich schon gerne etwas mehr Oiii Anteil in der Blase selbst gehabt hätte.
Edit 20.10.2021: Ich möchte nicht noch einen neuen Artikel zum Blasennebel erstellen. Habe der Version des IDAS NBZ noch die Sterne der Baader IR/UV Cut Aufnahmen verpasst. Das heisst in die Schmalbandaufnahmen habe ich die RGB Sterne eingearbeitet (unteres Bild)

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Hutech IDAS NBZ
Blasennebel RGB SterneWeiterlesen „Blasennebel – NGC 7635 – die Dritte“

Blasennebel – NGC 7635 – die Zweite

Vor ein paar Tagen, als der Mond noch ziemlich voll war, wollte ich dennoch nicht auf Aufnahmen verzichten. So habe ich zumindest eine Stunde mit dem IDAS NBZ Filter auf den Blasennebel gehalten. Ich bin erstaunt, was da trotz ca 80% Mond möglich ist. Ich werde da definitiv nochmal etwas Belichtungszeit reinstecken, sofern es der Wettergott zulässt. Hier habe ich das Bild in den H-Alpha und Oiii Kanal aufgesplittet und als HOO Bild wieder vereint. Der Blau Kanal wurde dann in Photoshop separat hervorgehoben.
Weiter unten findet ihr die Aufnahme, die nur mit dem Baader IR Cut Filter aufgenommen wurde. Also ein ganz normales RGB Bild.
Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Hutech IDAS NBZ

Mit Klick auf den Weiterlesen Button gibts noch ein paar Detailausschnitte.
Bubble nebula Blasennebel Heiner Weiss Photography Astro WinkerlingWeiterlesen „Blasennebel – NGC 7635 – die Zweite“

Online-Shop ist wieder online

Ich freue mich bekannt geben zu können, dass der Online Shop wieder vorhanden ist. Hier könnt ihr wie gehabt bequem und kostengünstig Motive aus meinen Sternengalerien auf Fotopapier, Leinwand und andren Medien, in Fotolaborqualität ordern. Fragen dazu gerne per eMail an astro@heinerweiss.de oder per Kontaktformular. Den Link dazu findet ihr oben im Menü.

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Die Nächte in der Pfalz

Die letzten drei Tage war ich auf Seminar in der Rheinland Pfalz. In der Hoffnung ein paar Startrails oder die Milchstraße aufzunehmen und die neu eingetrudelte Nikon Z6ii zu testen, hab ich meine mobile Ausrüstung mitgenommen. Am Ende wars sehr wolkig und gereicht hats nur für ein paar „Tempelaufnahmen“. Nicht mal ein Zeitraffer wars mir letztendlich wert.
Nikon Z6 II // Tamron 15-30 mm 2.8
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Blasennebel – NGC 7635

Hier wollte ich mal testen, wie sich der Tausch des IDAS LPS D1 Filters gegen den einfach Baader UV/IR Cut auswirkt. Ehrlich gesagt erkenne ich keinen großen Unterschied, der IDAS ist auch recht breitbandig. Für einen ehrlichen Test müsste ich natürlich das gleiche Objekt mit dem jeweiligen Filter aufnehmen. Der Blasennebel könnte noch einiges mehr an Belichtungszeit vertragen, vor allem HAlpha ist wohl noch reichlich vorhanden. Im Bild stecken 150 Minuten Belichtungszeit.

NGC 7635 ist ein Emissionsnebel und eine HII-Region im Sternbild Kassiopeia, welcher etwa 7100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Er befindet sich in der Nähe des offenen Sternhaufens Messier 52. Die Bezeichnung stammt von einer Sternwind-Blase, die durch den Sternwind eines O-Sterns mit der Bezeichnung BD +60 2522 (SAO 20575) entstanden ist. Der Stern stößt große Mengen an Gas aus, die sich mit rund 28 Kilometer pro Sekunde in die Umgebung ausbreiten. Dabei stoßen die expandierenden Gase auf die riesige umgebende Molekühlwolke in dieser Region, die der Ausdehnung Widerstand entgegenbringt. Dadurch bildet sich eine Stoßwelle aus, welche die äußere Hülle der Gasblase bildet.

NGC 7635 wurde am 3. November 1787 vom deutsch-britischen Astronomen William Herschel entdeckt.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Baader IC Cut Filter

NGC 7635Weiterlesen „Blasennebel – NGC 7635“

IC59 & IC63

240 Minuten Belichtungszeit stecken in diesem Bild von IC59 & IC63. Leider macht mein IDAS LPS D1 Filter einen dicken Halo um helle Sterne und erzeugt eine unschöne Reflektion. Aufgenommen am 05.09.2021

IC 63 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Kassiopeia. Nahe dem hellen Stern Gamma Cassiopeiae befindet sich dieser Nebel sowie der Reflexionsnebel IC 59. Der Stern ist physikalisch gesehen nur 3 bis 4 Lichtjahre von den Nebeln entfernt. IC 63 liegt etwas näher an γ Cas und leuchtet vorwiegend in rotem H-alpha-Licht. IC 59 ist weiter vom Stern entfernt und weist anteilsmäßig weniger H-alpha-Emissionen auf, dafür mehr des charakteristischen blauen Farbtons.

IC 63 wird wegen seiner Form auch noch Geisternebel genannt.
Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Hutech IDAS LPS D1
IC59 und IC63

IC348

4 Nächte mit 512x 60 Sekunden Belichtungszeit stecken in diesem Bild. Sehr schwieriges Objekt wie ich finde. Hier wären weniger Brennweite von Vorteil.

IC 348 = IC 1985 ist ein Reflexionsnebel mit einem eingebetteten offenen Sternhaufen vom Typ IV2pn im Sternbild Perseus am Nordsternhimmel. Der Sternhaufen hat eine scheinbare Helligkeit von 7,3 mag und einen Durchmesser von 10′. Seine Entfernung zum Sonnensystem beträgt etwa 1250 Lichtjahre.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Baader IR/UV Cut Filter

IC348

Seelennebel

167 Minuten sind übrig geblieben in der letzten Nacht. Vom Seelennebel.
Der Seelennebel (auch Sharpless 2-199 oder LBN 667) ist ein Emissionsnebel im Sternbild der Kassiopeia. Klickt auf „Weiterlesen“ für Detailausschnitte.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Hutech IDAS LPS D1

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Plejaden – die sieben Schwestern

Die Plejaden (auch Atlantiden, Atlantiaden, Siebengestirn, Taube, Sieben Schwestern, Gluckhenne) sind ein offener Sternhaufen, der mit bloßem Auge gesehen werden kann. Im Messier-Katalog hat er die Bezeichnung M45. Sie sind Teil unserer Galaxie, der Milchstraße.
Die Plejaden sind etwa von Anfang Juli bis Ende April am nördlichen Sternhimmel sichtbar.

Der Sternhaufen liegt knapp 140 Parsec entfernt im Sternbild Stier, umfasst mindestens 1200 Sterne und ist etwa 125 Millionen Jahre alt.

Im NGC-Katalog sind die Plejaden nicht aufgeführt, jedoch gibt es im Bereich der Plejaden mehrere Reflexionsnebel mit eigenen NGC-Nummern. Hierzu gehören der Maja-Nebel NGC 1432 und der Merope-Nebel NGC 1435. Nur etwa eine halbe Bogenminute oder 0,06 Lichtjahre von Merope entfernt befindet sich eine Konzentration von interstellarem Staub, die als IC 349 oder Barnards Merope-Nebel bekannt ist und kinematisch unabhängig von den Plejaden ist.

Der offene Sternhaufen erscheint mit einer Ausdehnung von ca. 2° etwa viermal so groß wie der Mond, der zum Vergleich unten links in die Aufnahme kopiert wurde. Unberücksichtigt ist die physiologische Wahrnehmung, helle Objekte am Himmel in ihrer Größe zu überschätzen.

Aufgenommen wurden 89 x 60 Sekunden.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Baader IR/UV Cut Filter

Plejaden 2021

NGC9888 – Crescent Nebel

Der Sichelnebel. Jedes Jahr versuche ich ihn erneut aufzunehmen. Ich finde den Oiii Anteil im Bild gar nicht so schlecht, aber dennoch farblos. Er müsste mehr blau sein.
Im Bild stecken 150min Belichtungszeit in der Nacht vom 16.06.2021. Leider bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich ihn mit dem Optolong L-Extreme oder Hutech IDAS NBZ Filter aufgenommen habe. Tendiere zu letzterem.

NGC 6888 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Schwan, der 4700 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Er wird auch Crescent Nebel, Sichelnebel oder Mondsichelnebel genannt. NGC 6888 wird von einem sogenannten Wolf-Rayet-Stern mit der Bezeichnung WR 136 beleuchtet. Vermutlich wurde das Gas des Nebels ebenfalls von diesem Stern abgestoßen.

Der Emissionsnebel NGC 6888 wurde am 15. Dezember 1792 vom deutsch-britischen Astronomen Wilhelm Herschel entdeckt.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Hutech IDAS NBZ
Crescent Nebel 2021

Der Zauberer Nebel

Vorgestern war es eine recht klare Nacht, aber der Mond war zu 98% voll. Zeit den IDAS NBZ Duo Schmalbandfilter zu testen. Ich muss sagen, er gefällt mir am schnellen RASA zwar besser als der Optolong L-Extreme, weil er kleinere/kaum Halos um die Sterne verursacht, aber ich bin dann doch eher ein Fan von breitbandigen Lightpollution Filtern. Für dieses Bild müsste ich, zwecks Sternfarben nochmal ohne oder eben mit einem breitbandigerem Filter, wie dem IDAS LPS D1 ran.

Hier sehr ihr ca 250 Minuten des Zauberer Nebels.
NGC 7380 bzw. Sh2-142, auch Zauberernebel (engl.: Wizard Nebula) genannt, ist ein galaktisches Sternentstehungsgebiet im Sternbild Kepheus. Das Gebiet enthält einen jungen Offenen Sternhaufen, ist rund 7000 Lichtjahre entfernt und weist eine Ausdehnung von etwa 100 Lichtjahren auf.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Hutech IDAS NBZ
Zauberernebel

Andromeda Galaxie und beim Irisnebel nachgelegt

Ganz zufrieden bin ich noch nicht, aber denke sie ist vorzeigbar. Die Andromeda Galaxie mit 160 Minuten Belichtungszeit. Leider ist sie so groß, dass sie nicht ganz ins Bildfeld passt. Werde im Herbst eventuell mal ein Panorama versuchen.
Das zweite Bild zeigt den Irisnebel vom Blogeintrag weiter unten. Nur mit zusätzlichen 2 Stunden Belichtungszeit, sprich insgesamt nun ca 4,5 Stunden mit dem RASA 11″.
Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Hutech IDAS LPS D1

Andromeda 2021 Heiner WeissIrisnebel Heiner Weiss