Anglerfischnebel LDN 1250

Schön langsam wird er vorzeigbar, mein Anglerfischnebel. LDN 1250 lautet die Katalogbezeichnung, er befindet sich im Sternbild Kepheus. In dieser Aufnahme stecken rund 6 Stunden Belichtungszeit mit dem Rasa 11″. Das entspricht rund 30 Stunden Aufnahmezeit mit einem F5 Teleskop. Die Lichtverschmutzung rund um meinen Aufnahmeort macht es mir nicht einfach solche Dunkelnebel aufzunehmen, aber noch ist es möglich. Ggf werde ich noch ein paar Nächte Licht oder besser gesagt interstellaren Staub sammeln.
Zum Thema Lichtverschmutzung möchte ich Euch noch ein super interessantes Video zeigen, Dauer knapp 45 Minuten. Hier klicken

LDN1250Warum dieser Nebel den Trivialnamen „Anglerfischnebel“ hat, habe ich Euch laienhaft in das Bild gekritzelt. Bitte auf „Weiterlesen“ klicken
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VHS Kurs über Astrofotografie für Anfänger und Fortgeschrittene

Startrails in Kulz

Anfang September leite ich einen  Kurs bei der Volkshochschule in Regensburg zum Thema Astrofotografie für Einsteiger und Fortgeschrittene. Besprochen wird praxisnah das Thema Landschaft bei Nacht und auch wie man Deep Sky Objekte mit einfachen Mitteln aufnehmen kann.

Ihr habt eine DSLR mit einem Objektiv (Brennweite unter 200mm), Stativ und Fernauslöser? Prima! Mehr braucht es nicht um wunderschöne Bilder unserer Milchstraße anzufertigen. Deep Sky Objekte wie größere Galaxien (Andromeda) und Nebelgebiete lassen sich auch mit kleinerer Brennweite unter 200mm recht gut einfangen.

Wie das geht? Zeige ich Euch!
Macht mit und beeindruckt andere mit Euren Bildern!

*** Hier gehts zur Kursausschreibung ***

Antares und seine Nachbarn

Letztes Wochenende war es endlich soweit. Lang ersehnt, da zuhause nicht machbar fuhr ich nach Dieterskirchen. Dort bietet sich ein dunkler Nachthimmel mit freiem Blick nach Süden an. Habe die kleine EQ5 eingepackt, den ASIAir Pro, ein Samyang 135mm und dazu eine ZWO ASI071 als Mainkamera. Geguidet wurde mit einer ZWO ASI 290MC Pro.
Die Bedingungen waren auch hier nicht 100%ig optimal, aber denke das Ergebnis kann man schon zeigen. Hier habe ich drei Bilder für Euch. Mein Equipment an diesem Abend, die Antares Region (Erklärung unten) und eine kleine Aufnahme der Milchstraße, in der ich Euch das Bild von Antares eingebettet habe. Damit ihr wisst wohin ich fotografiert habe.

Zu sehen sind (Quelle Wikipedia):

Antares, auch Alpha Scorpii (α Scorpii) genannt, ist der hellste Stern im Sternbild Skorpion. Er ist etwa 600 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Name stammt von altgriechisch ἀντί antí, deutsch ‚gegen‘, und dem Namen Ἄρης Ares und bedeutet „Gegenares“ (Gegenmars). Der Gott Ares wurde von den Römern Mars genannt. Antares hat eine ähnliche Farbe wie Mars, weshalb beide leicht zu verwechseln sind, zumal sie sich stets in der Nähe der Ekliptik befinden und phasenweise eine ähnliche Helligkeit besitzen.

Der Kugelsternhaufen Messier 4 (kurz: M 4) steht im Sternbild Skorpion, unweit des hellen Sterns Antares. Im NGC-Katalog trägt das Himmelsobjekt die Nummer 6121. M 4 ist mit 7000 Lj Entfernung der nächstgelegene Kugelsternhaufen, daher wird er oft zu speziellen Untersuchungen herangezogen. Der Haufen besitzt bei einem Durchmesser von 75 Lichtjahren etwa 100.000 Sterne und ist recht schwach konzentriert (Klasse 9), zeigt also keine sehr ausgeprägte zentrale Helligkeit. Eine Studie an mehr als 600 Weißen Zwergen ergab ein Alter von ungefähr 12,7 Milliarden Jahren.

Die Rho-Ophiuchi-Wolke oder auch Rho Ophiuchi Nebel ist eine Dunkelwolke etwa 1° südlich des Sterns ρ Ophiuchi im Sternbild Schlangenträger. Mit einer Entfernung von 131 ± 3 Parsecs (427 Lichtjahre) ist diese Wolke eine der nahegelegensten Sternentstehungsgebiete.
EQ5 DK Heiner Weiss PhotographyWeiterlesen „Antares und seine Nachbarn“

Tierischer Besucher in der Sternwarte

Besucher kommen nur selten unangemeldet. Doch heute kam ein tierischer Besucher und inspizierte die Technik. Vor allem eine der Überwachungskameras nahm das Rotschwanzl genau unter die Lupe.

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Naturpark Bayerischer Wald soll bald Sternenpark werden

Das sind mal erfreuliche News. Der Naturpark Bayerischer Wald soll bald Sternenpark werden. Nachzulesen hier.  Langsam aber sicher erkennt man den Wert um die Natur und wie wichtig es ist sie zu erhalten. Das Bild unten zeigt einen Teil der Lichtverschmutzung bei uns im Städtedreieck. Das Zentrum der Milchstraße ist nicht ansatzweise zu sehen, die Milchstraße selbst nur schwer zu erahnen.

Heiner Weiss Photography Astro

Elefantenrüssel die Zweite

Neuer Workflow neues Bild? Ich hab mir den Elefantenrüssel nochmal zur Brust genommen und konnte noch ein paar Details rauskitzeln. 100%ig zufrieden bin ich noch nicht. Aber schonmal besser als die erste Version. Was meint ihr? Schreibts mir in die Kommentare 🙂
Klickt auf den „Weiterlesen“ Button um beide Versionen im Vergleich zu sehen.
Elephants Trunk Weiterlesen „Elefantenrüssel die Zweite“

The Sleeping Beauty und der kleine Rosettennebel

Gestern war es nochmal klar und ich habe die Zeit genutzt um neue Objekte aufzunehmen. Leider sind die Nächte extrem kurz im Sommer und viel Zeit kommt nicht dabei rum.
Zu sehen ist hier Messier 16, der Adlernebel oder auch The Sleeping Beauty genannt. Könnt ihr erahnen warum? Praktisch mitten im Gesicht befinden sich auf die berühmten Säulen der Schöpfung, die das Hubble Space Telescope schon eindrucksvoll abgelichtet hat.
Und das zweite Bild zeigt den kleinen Rosettennebel.

M16 AdlernebelWeiterlesen „The Sleeping Beauty und der kleine Rosettennebel“

Der Elefant, der Sturmvogel und das Katzenauge

KatzenaugennebelBilder folgen unten nach dem Artikel
Die Nächte im Sommer sind ja bekanntlich sehr kurz, ausserdem war ab 2 Uhr der Mond wieder präsent. Aber als Astrofotograf nutzt man jede Nacht die verfügbar ist.
Nach einem kläglichen Versuch den Katzenaugennebel mit dem C8 EdgeHD und der ASI 178 MC aufzunehmen, bin ich dann auf den Rasa umgeschwenkt. Daß ich den Halo um den Katzenaugennebel bei 15min mit einem F10 Teleskop nicht aufnehmen kann, war mir eigentlich schon klar. Zeigen möchte ich ihn trotzdem.

Das Hauptobjekt für kanpp über eine Stunde war NGC6960, der Sturmvogel. Hier habe ich den IDAS NBZ Dualbandfilter ausprobieren wollen. Was mir sofort positiv auffiel und das sind keine leeren Werbeversprechen, Halos um hellere Sterne sind keine/kaum vorhanden. Ich habe aber auch keinen wirklich sehr hellen Stern zum Testen benutzt. Da war mir die Aufnahmezeit zu schade.

Das tolle an der Software N.I.N.A. ist, dass man Ziele für die Nacht programmieren kann. Sprich, der Fotograf ist schon lange im Land der Träume, während das Equipment draußen seinen Dienst macht. Deshalb hat es auch nicht geschadet, dass ich ab 2 Uhr (der Mond war schon präsent) auch noch den Elefantenrüsselnebel angehängt habe. Wie man am Bild sieht, könnte er durchaus noch mehr Belichtungszeit vertragen, aber hey, für eine halbe Stunde Belichtungszeit ist das schon ein ordentliches Ergebnis! Vielleicht lege ich die Tage noch nach um ein tiefer belichtetes Bild zu erreichen.

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