Pacman Nebel – NGC 281 – Hubble Palette

Oh da hätte ich ja beinahe was übersehen. Es ruhten noch Rohdaten vom 20.12.2021 auf meiner Festplatte. Ca 200 Minuten bei beinahe Vollmond. Wahrscheinlich habe ich die Daten deswegen auch nicht gleich bearbeitet. Ich denke man kann ihn schon herzeigen. Wer sieht „Pacman“ auch?

NGC 281 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Kassiopeia am Nordsternhimmel, der 9500 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Der Nebel ist im Index-Katalog als IC 11 erfasst und wird umgangssprachlich wegen seiner Ähnlichkeit mit der bekannten gleichnamigen Videospiel-Hauptfigur vor allem im englischen Sprachraum auch als Pac-Man-Nebel bezeichnet. In NGC 281 ist der offene Sternhaufen IC 1590 eingebettet, dessen Sterne um das Zentrum des Nebels verstreut sind und von denen einige durch ihre Röntgenstrahlung hervortreten. Das hellste Mitglied von IC 1590, das Mehrfachsternsystem BD +55° 191 (HD 5005), ist die ionisierende Quelle des Nebels. Der Nebel enthält auch mehrere Bok-Globulen, in denen durch Infrarotaufnahmen Anzeichen für Sternentstehung festgestellt werden konnten. Ebenfalls in Infrarotaufnahmen ist die Molekülwolke erkennbar, deren ionisierter Teil der Emissionsnebel ist.

NGC 281 wurde am 16. November 1881 vom US-amerikanischen Astronomen Edward Emerson Barnard entdeckt.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // PHD2 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Hutech IDAS NBZ
Pacman Nebel

Messier 78

In der Nacht vom 06.01.2022 war es für ein paar Stunden wolkenlos. Hier könnt ihr die Nacht in meiner Allsky Kamera als Zeitraffer sehen. Es hat für 156 Minuten Messier 78 gereicht, was nicht allzuviel ist, aber man kann ja noch nachlegen.
Messier 78  ist ein Reflexionsnebel im Sternbild Orion. Mit einer Helligkeit von 8,0 mag ist er der hellste Reflexionsnebel am Nachthimmel. Der Nebel ist bläulich und eine Winkelausdehnung von 8′ × 6′. Der Nebel wurde 1780 von Pierre Méchain entdeckt und Ende des Jahres auch von Charles Messier beschrieben. Der Nebel ist in Ferngläsern und Teleskopen ab einer Öffnung von etwa 50 mm sichtbar.
Equipment: Skywatcher EQ8-R // PHD 2 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Baader Klarglas Filter
M78 Astro Winkerling

Messier 42 – der Orionnebel

Sylvester und der Himmel öffnet seine Pforten. Dann öffnen wir doch auch kurz mal das Rolldach. Es hat zumindest für 30x 10sek. (für den hellen Kern) und 30x 60 Sekunden für den Rest aussenrum gereicht. Von den Dunkelnebeln um M42 könnte man natürlich mit mehr Belichtungszeit noch mehr sehen, aber was tun wenn es wochenlang nur Wolken hat?

Der Orionnebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Durch die große scheinbare Helligkeit seines Zentrums oberhalb der 4. Magnitude ist der Nebel mit bloßem Auge als Teil des Schwertes des Orions südlich der drei Sterne des Oriongürtels gut sichtbar. Er besitzt eine Winkelausdehnung von etwa einem Grad.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // PHD 2 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Baader Klarglas Filter
Messier 42 Winkerling

Dark Shark Nebula – LDN1235

Eigentlich wollte ich ja gestern nur den Kometen ablichten. Der kam aber erst ab 2 Uhr. Bei über 80% Mond und der starken Lichtverschmutzung Richtung Nordost ist es eigentlich ein Unding Dunkelnebel aufzunehmen. Ich wollts aber wissen und habe einfach mal auf LDN1235, den Dark Shark Nebula gehalten. Ich bin wirklich überrascht was aus dem Bildmaterial rauszuholen war. Ich denke in Horizontnähe sähe die Sache schon ganz anders aus. Ich warte immernoch auf Antwort unseres Stadtbaumeisters zum Thema Lichtverschmutzung in unserer Gemeinde. Ich bin heute übrigens Abends mal in Burglengenfeld am Toom vorbeigefahren. DENEN ist gar nichts heilig. Ich dachte das Netto Zentrallager sei eine riesen Lichtschleuder, aber der TOOM Baumarkt. Unfassbar was da gen Himmel gestrahlt wird. Aber genug geärgert, hier nun Daten zum Objekt:

LDN 1235 ist ein Dunkelnebel (Lynds Dark Nebula – LDN) im Sternbild Kepheus. Eventuell handelt es sich auch um einen Extended Red Emissions Nebel (ERE – eine Art von Photolumineszenz im Zusammenhang mit Staubpartikeln, die von hochenergetischer UV-Strahlung bombardiert werden).

Equipment: Skywatcher EQ8-R // PHD2 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Baader IR/UV Cut Filter

Komet Leonard meets the whale galaxy

War das spannend! Seit Wochen Wolken, heute Nacht sollte es klar werden, bis 2 Uhr. Leider war zwischen 2 und 4 Uhr erst die Zeit um den Kometen auf einer ausreichenden Höhe über dem Horizont zu sehen. Und meine Befürchtungen bewahrheiteten sich auch. Kurz vor 2 Uhr zogen langsam Schleierwolken auf. Was hab ich mich geärgert. Ich konnte ihn zwar dennoch ablichten, aber fragt nicht, wie schwierig die Bildbearbeitung hier war.

Elephants Trunk – Hubble Palette

Der Elefantenrüsselnebel ist mein erstes Bild welches mit der Hubblepalette bearbeitet wurde. Da mir keine S-II Daten vorliegen mit dem Duo Schmalbandfilter, habe ich einen synthetischen S-II Kanal erstellt. Ich finde es „aussergewöhnlich“, aber nicht schlecht und könnte mir vorstellen in Zukunft öfter Bilder mit dieser Bearbeitung zu bringen.
Elephants Trunk Hubble

Östlicher Schleiernebel – die Knochenhand

Der Cirrusnebel (auch als Schleier-Nebel, englisch Veil nebula bezeichnet) ist der im optischen Spektrum sichtbare Teil des Cygnusbogens, einer Ansammlung von Emissions- und Reflexionsnebeln, die sich in einer Entfernung von rund 2400 Lichtjahren im Sternbild Schwan befinden. Sie sind zusammen der Überrest einer Supernova, die vor ca. 8.000 Jahren stattfand. Umgangssprachlich verwendet man auch den Namen Knochenhand.

Die Aufnahme entstand gestern Nacht innerhalb 190 Minuten.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Hutech IDAS NBZ