Walgalaxie

Die Walgalaxie oder NGC 4631, manchmal auch Heringsgalaxie, ist eine Balken-Spiralgalaxie in einer Entfernung von etwa 28 Millionen Lichtjahren von der Milchstraße.
Mein letztes Objekt mit 70 x 120 Sekunden Belichtungszeit. Wahrscheinlich hätte ich mehr in M51 anstatt hier investieren sollen. Faszinierend wieviele kleine Galaxien sich hier noch auf dem Bild befinden. Beispielausschnitt Bild 3.
NGC4631 WalgalaxieWeiterlesen „Walgalaxie“

Messier 51

Die Whirlpool-Galaxie (auch als Strudelgalaxie, Messier 51 oder NGC 5194/5195 bezeichnet) ist eine große Spiralgalaxie im Sternbild Jagdhunde. Hier sieht man wie gut Details dargestellt werden, wenn die Aufnahmebedingungen passen. Das Bild wurde nur 21x 120 Sekunden belichtet. Also eine knappe Dreiviertel Stunde.
Das zweite Bild zeigt eine Detailansicht.
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Das Leo Triplett

Die M66-Gruppe, auch bekannt als Leo-Triplett, ist eine kleine Galaxiengruppe in Sternbild Löwe. Sie liegt ungefähr 35 Millionen Lichtjahre entfernt. Das erste Bild des Abends. Ich musste leider die erste Stunde Belichtungszeit aufgrund einer Fehlfokusierung löschen. Übrig bleiben 35 x 120 Sekunden. Leo Triplett

Messier 13 Kugelsternhaufen

Messier 13 oder M13, auch bekannt als Herkuleshaufen oder NGC 6205, ist ein heller Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules. Ich habe gestern Nacht die Gelegenheit genutzt und nicht nur ein Objekt fotografiert. Der Kugelstenhaufen M13 ist eines davon. Diese Aufnahme besteht aus nur 21×30 Sekunden Belichtungszeit. Mit mehreren Stunden Belichtungszeit würde man wohl noch einige kleine Galaxien mehr im Hintergrund sehen, als man jetzt schon sieht. Na wer findet sie? Das zweite Bild ist ein Crop aus Bild 1 um ein paar mehr Details zu sehen. 620mm Brennweite sind eben doch ein recht weites Feld.
Messier 13Weiterlesen „Messier 13 Kugelsternhaufen“

Messier 106 mit dem Rasa 11″

Wie so oft haben wir nur Wolken Wolken Wolken. Trotz einer kleinen Verkippung an der Kamera wollte ich letzte Nacht eine Wolkenlücke nutzen. Man merkt wie empfindlich der „Rowe-Ackermann-Schmidt-Astrograph“ bei Temperaturschwankungen ist. Innerhalb einer Stunde ist die Umgebungstemperatur um ein paar °C gefallen und schon stimmt der Fokus nicht mehr. Da hilft nur alle 15 Minuten nachfokusieren, einen Temperaturdrift in die Software programmieren oder den Autofokus werkeln lassen. Hier das Ergebnis nach einer Stunde Belichtungszeit. Na wieviele Galaxien zählt ihr?
Messier 106 Heiner Weiss PhotographyWeiterlesen „Messier 106 mit dem Rasa 11″“

PST-Modifikation an der Sonne

Habe mein PST (Personal Solar Telescope) mit einem 70mm Celestron Powerseeker und 75mm ERF gepimpt. Wir hatten zwar Schleierwolken aber da ich momentan eh wenig Zeit habe, wollte ich das Ding unbedingt testen. Ich muss sagen, ja, gut, es ist noch Luft nach oben. Hier mal zwei Bilder. Die Sonne wird wieder aktiver und man kann ein wenig Sonnenflecken und Protuberanzen erkennen.
Sonne 31.03.2021Weiterlesen „PST-Modifikation an der Sonne“

Rosettennebel vom 12/13.02.2021

Eiskalte Nächte habe ich hinter mir. Und eine Technik die Kälte wohl nicht mag. Nichts desto trotz habe ich mal einen Test in Angriff genommen. Und zwar habe ich eine Neuaufnahme des Rosettennebels begonnen und möchte mit meiner ersten Aufnahme von 2016 vergleichen. Der Rasa zickt immernoch ein wenig rum, der Abstand zum Korrektor stimmt noch nicht (merkt man an der relativ schlechten Sternabbildung). Ausserdem müsste ich mal neue Flataufnahmen machen, aber…. es… war… soooo… kaaaalt!
Aussserdem verträgt das Objekt sicherlich noch viel mehr Belichtungszeit. Vielleicht lege ich irgendwann noch einmal nach.

Die Aufnahme aus Januar/2016 besteht aus 33x 270 Sek. = ca 2,5 Stunden mit der Nikon D5200 / Tamron 150-600 / F7.1
Im Vergleich dazu die Aufnahme aus 2021 bestehend aus 47x 120 Sek. = ca 1,5 Stunden mit der ZWO ASI071MC Pro / Celestron Rasa 11″ /F2.2
Der Sensor ist faktisch der gleiche nur der Rasa hat wesentlich mehr Öffnung und ist mit F2.2 rund 10mal so schnell wie das Tamron.

Details zum Objekt:
Der Nebel hat eine Größe von 80.0′ × 60.0′ und eine scheinbare Helligkeit von 6,0 mag. Heute bezeichnen die NGC-Objekte NGC 2237 (Beobachtung von Lewis A. Swift von 1865), NGC 2238 (Beobachtung von Albert Marth vom 28. Februar 1864), NGC 2239 (Beobachtung von John Herschel vom März 1830) und NGC 2246 (Beobachtung von Lewis A. Swift vom 27. Februar 1886) verschiedene Teile des Nebels. Historisch bezeichneten die vier Nummern etwas andere Sternanhäufungen und Nebel in diesem Bereich.

Im Zentrum des Nebels befindet sich der offene Sternhaufen NGC 2244 = (NGC 2239) (Beobachtung von John Flamsteed vom 17. Februar 1690), der den Nebel zum Leuchten bringt. Der Sternhaufen hat eine scheinbare Helligkeit von 4,8 mag und einen Durchmesser von 24′. (Quelle: Wikipedia)

Hier nun ein paar Bilder
1. Bild vom Rasa 11″ mit 1,5 Stunden Belichtungszeit
2. Version in der die Sterne entfernt wurden
3. Das Bild mit dem Tamron 150-600mm und der Nikon D5200 und 2,5 Stunden Belichtungszeit
4. Detail vergrößert
RosettennebelWeiterlesen „Rosettennebel vom 12/13.02.2021“