VHS Kurse Astrofotografie in Regensburg und Schwandorf

Ich freue mich auch in diesem Semester einen Kurs bei der VHS Regensburg und erstmals auch in Schwandorf geben zu dürfen. Der letzte war relativ schnell ausgebucht, also ranhalten!
Der Kurs richtet sich an alle Interessierten in der Astrofotografie und ist für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet. Es finden zwei Abende Präsenzunterricht und eine Exkursion statt, bei der das gelernte umgesetzt werden kann. Die Exkursion hat in der Ausschreibung ein festes Datum, wird aber je nach Wetter zeitlich flexibel stattfinden.

 

Schwandorf: 17.10. / 19.10. / 21.10. (Kursnummer D5022, hier gehts zur Anmeldung hier gehts zur Anmeldung)

Regensburg 2023: 13.02.2023 / 15.02.2023 / 17.02.2023

Bei Fragen einfach eine eMail schreiben oder das Kontaktformular benutzen.
Hier gehts zur Kursausschreibung.

Denen die keinen Platz mehr bekommen haben oder lieber einen Intensivkurs alleine (zu Zweit) haben möchten, möchte ich meine Einzelcoachings ans Herz legen.

LDN1251 – nachgelegt!

Hab hier noch was gefunden. Die 5te Nacht meines Anglerfischnebels hätte ich Euch doch beinahe vorenthalten. Es sind nun insgesamt 669 Minuten, sorich knapp über 11 Stunden Belichtungszeit, die ich diesem Objekt gegönnt habe. Nochmal kurz die Daten:

Im Gebiet Kepheus/Kassiopeia findet man große Mengen an interstellarer Materie. Hier liegt auch die wenig bekannte Dunkelwolke LDN 1251 aus dem Lynds-Katalog der Dunkelnebel. Durch die Wolken leuchten drei Galaxien hindurch. Schauen wir auf das helle ovale Gebilde etwas nordöstlich der Bildmitte: Leda 166755 zeigt hier ganz klar ihre Spiralstruktur. Auch am westlichen Rand der Wolke kommt eine Galaxie zum Vorschein, UGC 12160. Knapp südlich der Bildmitte liegt die dritte Galaxie. In LDN 1251 findet in den rötlichen Flecken aktive Sternentstehung statt.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Baader Klarglasfilter

Wolf Rayet 134 Mosaik

Ich möchte heute mal einen Zwischenstand meines WR134 Widefields posten. Ich werde noch ein paar Stunden investieren sofern es das Wetter zulässt. Es sieht aber jetzt schon sehr imposant aus oder? Die Sterne sind noch aus den Schmalbandaufnahmen, RGB werde ich beizeiten nachholen.
WR 134 befindet sich im Sternbild Schwan und bezieht sich auf den „blauen kreisförmigen Teil“ in der oberen Bildhälfte. Es betont den hellen Rand eines ringartigen Nebels, der vom Leuchten ionisierten Wasserstoff- und Sauerstoffgases eingefasst ist. Bei den komplexen, leuchtenden Bögen, die in die interstellaren Wolken der Region aus Gas und Staub eingebettet sind, handelt es sich um Blasen oder Hüllen aus Material, das vom Wind des Wolf-Rayet-Sterns WR 134 – dem hellsten Stern nahe der Bildmitte – weggefegt wurde. Die Entfernung von WR 134 beträgt etwa 6000 Lichtjahre, womit das Bildfeld eine Diagonale von mehr als 50 Lichtjahren hat. Massereiche Wolf-Rayet-Sterne stoßen ihre äußeren Hüllen mit mächtigen Sternwinden ab, nachdem sie einen Großteil ihres Kernbrennstoffs verbraucht haben, und beenden diese Schlussphase der Entwicklung massereicher Sterne in einer spektakulären Supernovaexplosion. Die Sternwinde und Supernovae am Ende reichern die interstellare Materie mit schweren Elementen an, die in künftige Sterngenerationen eingebaut werden.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Hutech IDAS NBZ

Herz- und Seelennebel mit Doppelsternhaufen H & Chi Persei

Gestern habe ich es endlich geschafft, die mobile Ausrüstung zu testen. First Light mit dem ASKAR FMA135. Irgendwas stimmt da noch nicht ganz, da muss ich wohl noch basteln. Zu sehen sind oben die Herz- und Seelennebel und unten rechts der Doppelsternhaufen H & Chi Persei. Nachaussortieren blieben gut 3 Stunden Bildmaterial über.

Equipment: Skywatcher EQ5 // PHD2 Autoguiding // ASKAR FMA135 // Touptek 2600KMA

SNR G082.2+05.3 – der Überrest einer Supernova

SNR G082.2+05.3 befindet sich unweit des Pelikannebels im Sternbild Cygnus. Dies ist ein vorläufiges Ergebnis von 11,5 Stunden. Ich würde schon gerne noch was dranhängen. Minimum 15 bis evtl sogar 20 Stunden. Wie schon beim Pelikannebel wurde auch dieser Supernovaüberrest mit einem Duoschmalbandfitler aufgenommen. Sehr schön sieht man hier den blauen Oiii (Sauerstoff) Anteil und den roten HAlpha (Wasserstoff).

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Klarglasfilter (Sterne) und Hutech IDAS NBZ (Nebel)

Der Pelikannebel

Der Pelikannebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Cygnus. Ich hab das Objekt ausschließlich an und um Vollmond herum aufgenommen. Insgesamt stecken über 14 Stunden Belichtungszeit in diesem Bild. Der Nebel wurde mit einem DuoSchmalbandfilter aufgenommen, die Sterne wegen der Erhaltung der natürlichen Farben mit einem Klarglasfilter.
Bild 1 in normaler Farbgebung und RGB Sterne
Bild 2 in Bicolor mit den Sternfarben des Duoschmalband Filters

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Klarglasfilter (Sterne) und Hutech IDAS NBZ (Nebel)
Weiterlesen „Der Pelikannebel“

Der Höhlennebel – SH2-155

Bisher 2 Nächte mit ein wenig mehr als 7 Stunden stecken in diesem Bild. Mich faszinieren die feinen Staubstrukturen die in Wirklichkeit viel größer sind als unser Sonnensystem.

Sh2-155 ist eine ionisierte H-II-Region mit andauernder Sternentstehungsaktivität in einer geschätzten Entfernung von ca. 2.400 Lichtjahre von der Erde. Obwohl Sh2-155 für Amateurbeobachtungen relativ schwach ist, kann ein Teil seiner Struktur sogar visuell durch ein mittelgroßes Teleskop unter einem sehr dunklem Himmel gesehen werden.
Sh2-155 liegt am Rande der Cepheus-B-Wolke (Teil der Cepheus-Molekülwolke) und wird von jungen Sternen der Cep-OB3-Assoziation ionisiert. Es wird vermutet, dass die Strahlung des heißen O-Sterns HD 217086 das Gas der Region komprimiert und die Bildung einer neuen Generation von Sternen auslöst. Eine Studie des Chandra-Röntgenobservatoriums und des Spitzer-Weltraumteleskops über die jungen stellaren Objekte der Region zeigt eine Zunahme des Alters von Sternen vor der Wolke und stützt damit die Hypothese der durch HD 217086 ausgelösten Sternbildung in diesem Gebiet.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Klarglasfilter

NGC 225 und van den Bergh 4

Ich möchte hier mal ein kleines Zwischenergebnis von „van den Bergh 4“ posten. 10,65 Stunden, aufgenommen in 4 Sommernächten stecken inzwischen in diesem Bild. Ich kann mir durchaus vorstellen dass ich noch ein wenig sammeln werde.

NGC 225 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia. Einer seiner Sterne, der variable Stern V594 Cas, beleuchtet den blauen Reflexionsnebel van den Bergh (vdB) 4, der auch als LBN 604 katalogisiert ist. Es scheint, dass vdB 4 ein Überbleibsel der Wolke ist, die den Haufen bildete.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Klarglasfilter

Der Trifidnebel

Von hier aus ein sehr schwieriges Objekt. Der Trifidnebel steht sehr tief im Süden, direkt in der Lichterglocke von Regensburg. Hier sind es 77 min vom 19.07.2022

Der Trifidnebel (auch als Messier 20 oder NGC 6514 bezeichnet) ist ein Emissions- und Reflexionsnebel im Sternbild Schütze. Der Name entstammt dem lateinischen Wort trifidus „dreigeteilt, dreigespalten“, da eine dunkle Staubwolke (Barnard 85) den Nebel dreiteilt.

Equipment: Skywatcher EQ8-R // MGEN 3 Autoguiding // Celestron RASA 11″ Astrograph // ZWO ASI2600MC Pro // Klarglasfilter